Am gemeinsamen Wochenende von Vorstand und Beschäftigten in Unterdigisheim Anfang Oktober kam ja die Sprache auch auf "Demo-Beteiligung" und "politischer werden/Stellung beziehen".
Ich hab's da nicht eingebracht, will das aber jetzt nachholen zum Diskutieren, in die nächste VoSi einbringen, wie auch immer...
Es gibt den Verein "campact" (www.campact.de), der sich immer wieder in die politische Debatte einmischt und einen Gegengewicht zu den unternehmerisch geprägten Lobbygruppen bieten will. Ich zitiere mal schnell:
"Die Idee von Campact steckt schon im Namen: Campaign und Action. Campact organisiert Kampagnen, bei denen Menschen sich via Internet in aktuelle politische Entscheidungen einmischen - per E-Mail, Fax oder dem Griff zum Telefonhörer. Verknüpft über den Campact-Newsletter ist in den
letzten drei Jahren ein Netzwerk von derzeit 70708 Menschen entstanden. Wir setzen die Vielzahl unserer Stimmen gut organisierten Lobbyinteressen entgegen." Mehr dazu hier: http://www.campact.de/campact/about/idee
Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie der BDP sich hierbei einbringen könnte:
- Der BDP könnte Fördermitglied werden (mind. 5 Euro/Monat)
- Der BDP könnte für einzelne Kampagnen spenden - das müsste dann immer extra beschlossen werden
- Wir könnten ein Banner auf der BDP-Homepage und/oder der AK-Freizeiten-Seite platzieren
- JedeR von uns könnte auf diese Weisen selbst aktiv werden, auch ohne BDP.
Ich finde die Vereinsidee und die Umsetzung ziemlich kreativ, pfiffig und gelungen - und die Themen, die sie behandeln, sind auch viele der Themen, zu denen ich persönlich gerne meine Meinung sagen würde (Gentechnik, Bahn-Privatisierung, Atomkraft, Klima/Kohle) und es gut finde, wenn Campact dies auch in meinem Namen in Berlin tut - selbst wenn dann in Berlin bald "Berufsdemonstranten" unterwegs sind
So, genug der Werbung...



