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    Wednesday, 20. January 2010

    Wir brauchen Menschen, die etwas zu verbergen haben

    Posted by
    Stefan
    in Internet, Meinung, Seminare at 12:47
    Eines der häufigsten Argumente, dass man bei Diskussionen rund um Überwachung und Datensammlung hört ist:

    Mich betrifft das nicht. Ich hab doch nichts zu verbergen.


    Ein gewaltiger Irrtum.Sicherlich, die wenigsten von uns begehen Straftaten. Aber jedeR hat etwas zu verbergen. Nichts zu verbergen heißt, dass ich alles was ich tue, alles was ich denke, öffentlich, komplett nackt, auf einem Plakat in der Fußgängerzone präsentieren könnte (und auch Jahrzehnte später noch dazu stehen kann!). Wer kann diese Frage für sich bejahen? Wer hat noch nie (!) etwas getan, dass sie/er z.B. dem eigenen Chef oder den Eltern nicht erzählen würde? Und: wer möchte in einer Gesellschaft leben, in der jedeR alles über den/die andere weiß?

    Wir können uns gar nicht vorstellen, was dies bedeuten würde. Keinerlei Privat- oder Intimsphäre mehr. Kein Rückzugsraum, in dem Dinge die wir tun, denken oder sagen – oder eben nicht – unbeobachtet, ungespeichert bleiben. Ein Szenario, gegen das „Big Brother” aus 1984 von George Orwell wie ein unschuldiges Lämmchen wirkt, der „gläserne Mensch” würde Wirklichkeit.

    Doch ist solch eine Horrorvision nicht vollkommen unwahrscheinlich? Sicherlich würde niemand auf die Idee kommen, solch eine Welt auf einen Schlag aufzuführen. Die Frage ist aber, wie weit wir noch davon entfernt sind.

    Unsere gesamten Telekommunikationsdaten werden 6 Monate gespeichert. Wen wir wann anrufen oder Emails schicken, wann wir im Internet aktiv sind. Telefonieren wir mit dem Handy wird zusätzlich die Funkzelle, also der (grobe) Standort gespeichert. Wer ein modernes Smartphone nutzt und ständig mit dem Internet verbunden ist, dem kann es passieren, dass alle 15 Minuten der Standort gespeichert wird. Somit ist nahezu lückenlos nachvollziehbar, wo sich die Person in den letzten 6 Monaten aufgehalten hat.

    Dieses Jahr beschert uns „ELENA”, den elektronischen Einkommensnachweis. Jeder Arbeitgeber muss Daten über die Beschäftigten speichern. Neben – wie der Name suggeriert - dem reinen Einkommen auch Daten über Krankheitstage/Fehltage, mögliches „Fehlverhalten”, Kündigungsgründe und auch z.B. Streiktage (auch wenn hier bereits eine Änderung angekündigt wurde). Zwar werden die Daten verschlüsselt gespeichert, doch neue Datensammlungen ergeben neue Begehrlichkeiten.

    Wenn eine Beziehung in die Brüche geht ist der eigene Beziehungsstatus in Facebook oder StudiVZ/SchülerVZ schneller aktualisiert, als alle eigenen Freunde informiert. Status-Updates machen es allen möglich, immer und überall zu verfolgen, was wir wo tun. Viele geben in Sozialen Netzwerken mehr Informationen preis, als sie ihren Nachbarn erzählen würden. Getaggte Fotos machen es einfach, Personen auf anderen Bildern zu identifizieren.

    Ein winziger Rabatt verleitet Millionen von Menschen dazu, per Payback das komplette Einkaufverhalten (und somit einen Großteil ihres Lebens) preis zu geben. Riesige Datenmengen fallen an, die mittlerweile problemlos automatisch nach Auffälligkeiten durchsucht werden können. Herr und Frau XY kaufen ein Kinderbett und Babywäsche. Noch haben sie keine Kinder (was sich problemlos aus den bisherigen Einkäufen nachvollziehen lässt), somit muss Frau XY schwanger sein. Zeit, das Paar mit Werbung für Babyartikel zu bombardieren. Aber hoffentlich gibt es kein Problem, bei dem Alkoholkonsum, den Herr XY seinen Einkäufen zu Folge an den Tag legt...

    Wer will, kann sein Leben auch völlig in die Hände Googles legen. Mit der Google Suche, Google Mail, Google Kalendar, Google Reader, Google Wave,... ...und nicht zu vergessen, mittlerweile auch mit dem Google Handy. Google sichert zu, die Daten aus den unterschiedlichen Diensten nicht zusammen zu tragen, doch selbst wenn nicht entsteht bei Nutzung aller (vieler) Google-Dienste ein komplettes Profil seiner selbst im Netz. Ein Profil, welches Strafverfolger (bei möglicherweise völlig ungerechtfertigtem Verdacht) in die Hände klatschen ließe. In den USA z.B. gibt es Menschen (bezeichnenderweise ein Pfadfinder!), die bereits seit ihrer Geburt auf der Terrorliste geführt werden.

    Wir brauchen Menschen, die etwas zu verbergen haben. Wenn weiter bedenkenlos alle persönlichen Daten an Staat und Unternehmen ausgeliefert werden, ist die Horrorvision des „gläsernen Menschen“ nicht mehr fern.
    Für mich ist der Einsatz gegen Datensammlung und Überwachung ein Thema, das zum BDP „passt” und bei dem sich der BDP - und BDPlerInnen viel mehr engagieren sollten!


    Unter dem Titel „Bald wissen wir alles über dich” - Datenschutz im Alltag bietet der BDP Baden-Württemberg vom 29.-31. Januar ein Seminar zum Thema Datenschutz und Sicherheit an. Ein Wochenende werden Informationen über Datensammlung, Datenschutz und Überwachung angeboten sowie konkrete Informationen, wie man die eigenen Daten schützen kann.
    Mehr Infos findet ihr auf der Seminarseite jugendseminare.org
    Es sind noch Anmeldungen möglich.

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    Defined tags for this entry: datensammlung, datenschutz, datensicherheit, gläserner mensch, privatsphäre, seminar, überwachung

    Thursday, 27. August 2009

    Glühbirnen und Dunkelköpfe

    Posted by
    Raphael Wolfer
    in Meinung at 11:00
    Mein erster Newseintrag. Schon vor einiger Zeit verfasst aber nicht online gestellt...

    Aus aktuellem Anlass: Hier gehts ums Glühbirnen Verbot!
    Am 1. September 2009 tritt in der EU das Verbot zum Verkauf von herkömmlichen Glühbirnen in Kraft.

    (Es betrifft vorerst 100W Glühbirnen, in mehreren Stufen werden bis im Jahr 2012 alle verboten sein.)

    Ich bekomme schon wieder einen zu viel wenn ich Nachrichten höre. Wollen die doch tatsächlich Glühbirnen verbieten?!

    Sinn und Zweck den die Politiker damit verfolgen erschließt sich mir nicht. Ist es wieder eine populistische Aktion, Bauernfängerei, wie so oft in der Politik zu beobachten oder glauben die Politiker tatsächlich an den Dummfug? ( Nein das Volk glaubt: Wow endlich tun die mal was für die Umwelt! Das Licht aber nur im einstelligen Prozentbereich des gesamten Stromverbrauchs liegt sagt aber keiner...)


    Soll ich jetzt etwa für den Keller eine "Energiesparlampe" kaufen? Ich bin normal keine 5 Minuten im Keller. In der Zeit in der ich da bin will ich aber schlagartig viel Licht! Das Licht einer 100W Birne z.B.. Keine Einschaltverzögerung kein Warmlaufen. Das ist der pragmatische Ansatz der mich KOTZEN lässt.

    Schauen wir auf den Umweltaspekt sieht es nicht besser aus. Zum einen enthält eine "Spar-"Lampe Quecksilber und muss am Ende ihrer Lebensdauer in den Sondermüll!! Das wissen/bzw. wollen die wenigsten Wissen. Die aller meisten Sparlampen wandern in den Hausmüll! Aber nicht nur das Lebensende der Leuchten ist nicht so unschädlich. Die Herstellung ist deutlich komplizierter und (Energie)aufwändiger wie die einer Glühbirne. Da wäre das Beschichten der Glasröhren mit einer Phosphormischung dann das füllen mit Gas und dazu noch die Elektronik die in den kompakten Gehäusen untergebracht werden müssen... Unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen derartige Fernost Waren hergestellt werden kann sich jeder denken?

    Zum Schluss ist da noch die Preisleistung. Eine Glühbirne ist einfach sensationell günstig für derartige Anwendungen. Im Keller hält der Glühdraht vermutlich sogar länger als es dauert bis die Kontakte korrodiert sind ;-). Bei Energiesparlampen liegt der Preis um ein Vielfaches höher. Dadurch dass sie oft Zünden müssen und nur sehr kurz betrieben werden ist die Lebensdauer sicher nur ein Bruchteil der Traumwerte die von den Herstellern angegeben werden...
    Einzige halbwegs praktikable und bezahlbare Lösung sind Halogenlampen. Diese sind auch sofort hell und etwas effizienter als herkömmliche Glühlampen. Preislich können sie bisher aber auch nur schlecht konkurrieren. Zudem sollten Halogenlampen (Prinzip bedingt) auch nicht kurz betrieben werden da sie in der Anfangszeit beim aufheizen des Glaskörpers die meiste Lebensdauer einbüßen. 12V Halogen sind durch ihren dickeren Glühdraht langlebiger als 230V Lampen allerdings ist hier wieder ein teurer Trafo notwendig...

    Mein Fazit:
    Jetzt wäre es an der Zeit sich mit Birnen für die nächsten Jahre ein zu decken...
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    Friday, 3. April 2009

    50 Millionen für das NATO-Händeschütteln

    Posted by
    Andreas
    in Meinung at 15:58

    Heute geht er los, der Nato-Gipfel im Badischen und Umfeld.


    Es wurde schon oft berichtet: Allein der Polizeieinsatz für den Gipfel soll das Land Baden-Württemberg rund 50 Millionen Euro kosten. Das ist mal ne Quote.. Wenn man das aufs Jahr hochrechnet, kostete der Schutz von so ein paar Hanseln 6 Milliarden Euro. Auch wenn das in Zeiten der globalen Finanzkrise Peanuts sind, ist das eine Menge Geld! Muss das Verteidigungsbündnis NATO das Geldauf diese Weise verpulvern (!)?


    50 Millionen Euro - davon könnte man z.B. rund 100 Pädagogen mehr als 10 Jahre lang Vollzeit bezahlen. Auch wenn das ein anderer Haushaltstopf ist - im Bildungsreferentenprogramm, einem Teil des Landesjugendplans werden in ganz Baden-Württemberg 38 solche Stellen zu 70% bezuschusst. Seit Jahren haben einige Jugendverbände Anspruch auf insgesamt fünf weitere geförderte Stellen - diese gibt es aber nicht, da das Land BaWü kein Geld hat.Aus diesem Grund werden auch die zuschüsse seit vielen Jahren nicht oder nur geringfügigst angehoben.


    Mit den 50 Millionen Euro könnte man also diese 5 Stellen für mehr als 200 Jahre finanzieren.


    Vorschlag für den nächsten NATO-Gipfel: Nutzt doch einen der vielen Flugzeugträger im Mittelmeer, vom Horn von Afrika oder sonstwo - da seid ihr vor Demonstranten sicher - und das dort eingesparte Geld geht an die Jugendverbände oder an eine andere sinnvolle Stelle im Bildungshaushalt.

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    Thursday, 19. February 2009

    Kaffeetrinkend das ökologische Gleichgewicht schützen

    Posted by
    Christian
    in Meinung at 09:18

    Engagement für den Schutz von bedrohten Wäldern in Afrika und der Genuss eines dampfenden Kaffees muss sich nicht länger ausschließen. Denn der Anbau der edlen Bohne erfolgt nicht zwangsweise in Monokulturen mit ihren falten Folgen für die Umwelt. Ein einfallsreicher Kaffeehändler aus Freiburg hat einen Weg gefunden, armen Bauern in Äthiopien zu helfen, die Natur zu schützen und mit dem Vertrieb des dort heimischen Wildkaffees Geld zu verdienen.



    Den Kaffeesammlern in Bonga brachte ihre rote Bohne im Jahr 2007 rund 60 Prozent mehr als den Weltmarktpreis und im vergangenen Jahr das Doppelte. Von Anfang an, sagt Florian Hammerstein, sei es ihm nicht allein um das Geschäft mit der Mischung aus Genuss und reinem Gewissen gegangen. »Ich wollte den Kleinbauern einen Weg in die positiven Dimensionen der Globalisierung ebnen«, sagt er, »damit sie deren negativen Wirkungen nicht mehr mittellos ausgeliefert sind.«


    DIE ZEIT: Der edle Wilde



    In dem Artikel wird der Versuch dargelegt, die Kleinbauern als Vertragspartner basisdemokratisch zu organisieren und durch besondere Auflagen sanft zur Pflege ihrer traditionellen sowie nachhaltigen Anbaumethoden zu verpflichten. Die Autorin schließt dazu sympatisch realistisch: "Die Naturschützer werden nur darauf achten müssen, dass der Erfolg nicht paradoxerweise neuen Raubbau begründet."

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    Sunday, 15. February 2009

    Export von Umweltbewusstsein?

    Posted by
    Christian
    in Meinung at 22:54

    Können wir mit dem Angebot von umweltschonenden Waren in der Dritten Welt effizient den Umweltschutz fördern? DIE ZEIT berichtete Anfang Januar von einer Initiative eines deutschen Glühbirnenherstellers, der in Zentralafrika mit seinen Solarlampen eine Alternative gegen die dort gängigen Benzinlaternen etablieren wollte. Doch obwohl das Angebot für beide Seiten rentabel sein sollte, ist das Projekt zum Scheitern verurteilt.



    Tausende kleine Monde glitzern nachts auf dem Victoriasee. Auf
    kleinen Flößen schaukeln Petroleumleuchten über das schwarze Wasser, um
    Fische anzuziehen. Seit Jahrzehnten locken Männer wie Pottas Aboy auf
    diese Art den Fang in ihre Netze. Nun hat bei Aboy der Fortschritt
    Einzug gehalten.


    Der Fischer aus dem Dorf Mbita hat seit ein paar Wochen eine neue
    Lampe. Ihre Glühbirne ist groß und spendet das typische kühle Licht von
    Energiesparlampen, ein Kabel verbindet sie mit einer kleinen Akkubox.
    Das sei nicht nur billiger, sondern auch zuverlässiger und
    umweltfreundlicher als die bisherigen Benzinlampen, sagt der Fischer.
    Dafür, dass er seine neue Lampe vorführt, wird Pottas Aboy von Osram
    bezahlt. Denn der deutsche Glühbirnenhersteller möchte elektrisches
    Licht in Gegenden bringen, in denen es kein Stromnetz gibt [...]


    DIE ZEIT: Kein Licht für Afrika




    Der Artikel bietet einen Einblick in den Facettenreichtum der Bedingungen, die über den Erfolg einer vermeintlich guten Sache entscheiden. Zum Retten der Umwelt braucht es mehr als Umweltbewusstsein in Deutschland, Unternehmergeist in deutschen Unternehmerköpfen, sondern auch interkulturelle Kompetenz, Empathie und Akzeptanz

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    aktuelle Standpunkte zur Energiepolitik

    Posted by
    Christian
    in Meinung at 22:21

    Die Bundeszentrale für Politische Bildung hat soeben aktuelle Standpunkte zur Energiepolitik veröffentlicht.


    In den Rubriken "Dezentralisierung der Stromversorgung", "Emissionshandel", "Strommarkt", "Kohle", "Erneuerbare Energien" und "Atomenergie" tauschen Leute vom Fach ihre Meinung zum Thema Energiepolitik aus. Spannend für alle, die interessiert an ungewohnten Sichtweisen sind, ihr Halbwissen aktualisieren wollen oder gerne schmunzeln...


    so beispielsweise Dr. Johannes Teyssen über die negativen Auswirkungen des Atomausstiegs:



    2007
    hat die Nutzung der Kernenergie weltweit 2,4 Mrd. Tonnen CO2 vermieden,
    bei einem gesamten CO2-Ausstoß der Stromerzeugung von 8 Mrd. Selbst bei
    Betrachtung des kompletten Lebenszyklus, liegen die
    Treibhausgasemissionen bei Kernenergie zwischen 5 bis 33 Gramm
    CO2-Äquivalent je Kilowattstunde; fossile Energieträger weisen hier
    Werte von 399 bis 1.231 Gramm auf. Die Kernenergie trägt also erheblich
    zu einer klimaverträglichen Stromversorgung bei. Sie ist zwar nicht
    "der" Klimaretter, sie ist aber mittelfristig Teil der Lösung und nicht
    des Problems. Nur ein breiter Energiemix sichert eine nachhaltige
    Versorgung, d.h. eine Kombination CO2-freier Energien wie Kernenergie,
    Wasser, Wind und Biomasse mit den übrigen fossilen Energien.
    Greenpeacemitgründer Dr. Patrick Moore bringt es auf den Punkt: "Ich
    habe erkannt, dass die Kernenergie gemeinsam mit einer verstärkten
    Konzentration auf Erneuerbare Energien unverzichtbar ist, wenn es darum
    geht, in Zukunft eine umweltverträgliche Stromerzeugung [...] bereit zu
    stellen." [...]



    http://www.bpb.de/themen/DXYANU

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    Wednesday, 29. October 2008

    BDP fordert Maßnahmen gegen Kinderarmut und Ausgrenzung junger Menschen

    Posted by
    Stefan
    in Meinung at 08:19
    Kinderarmut war im Sommer ein Thema in den Medien, bevor die globale Finanzkrise alles andere überschattet
    hat. Der BDP findet, dass es in einem reichen Bundesland wie Baden-Württemberg eigentlich nicht sein kann, dass 17 Prozent der Kinder und Jugendlichen in finanziell problematischen Verhältnissen leben und von der Teilhabe am gesellschaftlichen Leben und Freizeiten faktisch ausgeschlossen werden. Wir bringen deshalb in die nächste Vollversammlung des Landesjugendrings eine Resolution ein, die ihr im erweiterten Eintrag nachlesen könnt.

    Wir hoffen auf große Zustimmung unter den anderen Mitgliedern des Landesjugendrings, um ein deutliches Signal an die Landesregierung zu geben, dass endlich etwas getan werden muss!

    Continue reading "BDP fordert Maßnahmen gegen Kinderarmut und..." »
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    Defined tags for this entry: ausgrenzung junger menschen, baden-württemberg, bdp, kinderarmut, kinderland, landesjugendring, resolution, vollversammlung

    Thursday, 9. October 2008

    Wir haben eine Meinung - aber wir sagen sie keinem...

    Posted by
    Andreas
    in Meinung at 13:00

    Am gemeinsamen Wochenende von Vorstand und Beschäftigten in Unterdigisheim Anfang Oktober kam ja die Sprache auch auf "Demo-Beteiligung" und "politischer werden/Stellung beziehen".

    Ich hab's da nicht eingebracht, will das aber jetzt nachholen zum Diskutieren, in die nächste VoSi einbringen, wie auch immer...

    Es gibt den Verein "campact" (www.campact.de), der sich immer wieder in die politische Debatte einmischt und einen Gegengewicht zu den unternehmerisch geprägten Lobbygruppen bieten will. Ich zitiere mal schnell:

    "Die Idee von Campact steckt schon im Namen: Campaign und Action. Campact organisiert Kampagnen, bei denen Menschen sich via Internet in aktuelle politische Entscheidungen einmischen - per E-Mail, Fax oder dem Griff zum Telefonhörer. Verknüpft über den Campact-Newsletter ist in den
    letzten drei Jahren ein Netzwerk von derzeit 70708 Menschen entstanden. Wir setzen die Vielzahl unserer Stimmen gut organisierten Lobbyin­ter­essen entgegen." Mehr dazu hier: http://www.campact.de/campact/about/idee

    Es gibt verschiedene Möglichkeiten, wie der BDP sich hierbei einbringen könnte:


    • Der BDP könnte Fördermitglied werden (mind. 5 Euro/Monat)
    • Der BDP könnte für einzelne Kampagnen spenden - das müsste dann immer extra beschlossen werden
    • Wir könnten ein Banner auf der BDP-Homepage und/oder der AK-Freizeiten-Seite platzieren
    • JedeR von uns könnte auf diese Weisen selbst aktiv werden, auch ohne BDP.

    Ich finde die Vereinsidee und die Umsetzung ziemlich kreativ, pfiffig und gelungen - und die Themen, die sie behandeln, sind auch viele der Themen, zu denen ich persönlich gerne meine Meinung sagen würde (Gentechnik, Bahn-Privatisierung, Atomkraft, Klima/Kohle) und es gut finde, wenn Campact dies auch in meinem Namen in Berlin tut - selbst wenn dann in Berlin bald "Berufsdemonstranten" unterwegs sind ;-)).


    So, genug der Werbung...



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