Heute geht er los, der Nato-Gipfel im Badischen und Umfeld.
Es wurde schon oft berichtet: Allein der Polizeieinsatz für den Gipfel soll das Land Baden-Württemberg rund 50 Millionen Euro kosten. Das ist mal ne Quote.. Wenn man das aufs Jahr hochrechnet, kostete der Schutz von so ein paar Hanseln 6 Milliarden Euro. Auch wenn das in Zeiten der globalen Finanzkrise Peanuts sind, ist das eine Menge Geld! Muss das Verteidigungsbündnis NATO das Geldauf diese Weise verpulvern (!)?
50 Millionen Euro - davon könnte man z.B. rund 100 Pädagogen mehr als 10 Jahre lang Vollzeit bezahlen. Auch wenn das ein anderer Haushaltstopf ist - im Bildungsreferentenprogramm, einem Teil des Landesjugendplans werden in ganz Baden-Württemberg 38 solche Stellen zu 70% bezuschusst. Seit Jahren haben einige Jugendverbände Anspruch auf insgesamt fünf weitere geförderte Stellen - diese gibt es aber nicht, da das Land BaWü kein Geld hat.Aus diesem Grund werden auch die zuschüsse seit vielen Jahren nicht oder nur geringfügigst angehoben.
Mit den 50 Millionen Euro könnte man also diese 5 Stellen für mehr als 200 Jahre finanzieren.
Vorschlag für den nächsten NATO-Gipfel: Nutzt doch einen der vielen Flugzeugträger im Mittelmeer, vom Horn von Afrika oder sonstwo - da seid ihr vor Demonstranten sicher - und das dort eingesparte Geld geht an die Jugendverbände oder an eine andere sinnvolle Stelle im Bildungshaushalt.



