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    Ein Blick hinter die Kulissen des LV Baden-Württemberg

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    Tuesday, 6. April 2010

    "Bald wissen wir alles über dich"

    Posted by
    Stefan
    in Seminare at 12:02
    Datenschutz im Alltag


    Als Ausgleich für das ausgefallene Seminar im Februar bietet der BDP Baden-Württemberg nochmalig ein Seminar zum Datenschutz an. Am 19.06.2010 geht es in der Jugendbildungsstätte in Bempflingen einen ganzen Tag rund um das Thema Datenschutz. Die Teilnahmekosten betragen 5 Euro. Mehr Infos und Anmeldung auf der Seminarseite des BDP.

    In den letzten Jahren erleben wir eine Gefährdung der Privatsphäre ungekannten Ausmaßes. Immer neue Gesetzesinitiativen zielen auf den „gläsernen Bürger“ und werden regelmäßig – wie in dieser Woche die Vorratsdatenspeicherung – für verfassungswidrig erklärt. Gleichzeitig warnt die Verbraucherschutzministerin vor gewaltigen Datenbergen von IT-Konzernen wie Facebook und Google. Immer mehr Unternehmen geraten wegen Datenlecks oder der Bespitzelung der eigenen Mitarbeiter in die Schlagzeilen. Profile in sozialen Netzwerken werden von Unternehmen zur Bewerberauswahl und teilweise Überwachung der eigenen Beschäftigten eingesetzt.

    Die Unmut der Betroffenen wächst und viele Stimmen prophezeien der Datenschutzbewegung in den kommenden Jahren eine immer größere Bedeutung in den politischen Diskussionen zu erlangen.

    Wir wollen uns einen Tag lang mit dem Thema Datenschutz beschäftigen. Neben einem Überblick über die Speicherung von Daten durch den Staat und privater Firmen, werden wir einen kleinen Ausblick auf die wichtigsten Datenschutz-Fragen der nächsten Monate wagen.

    Vor allem aber wollen wir uns praktisch mit dem „Selbstschutz” beschäftigen: Warum ist es wichtig, die Kontrolle über die eigenen Daten zu bewahren? Wie schütze ich mich im Alltag davor, dass detaillierte Profile über mich erstellt werden? Was kann ich tun, um zu verhindern, dass alle meine Emails gleich einer Postkarte von jedem gelesen werden können? Wie schütze ich mich im Internet vor Datensammlung und Überwachung?

    Wenn es dir nicht egal ist, dass Staat und Firmen fast alles über dich wissen, dann erhältst du mit diesem Seminar einen Einblick, wie du die Kontrolle über deine eigenen Daten zurück erlangst.

    Mehr Infos und Anmeldung auf der Seminarseite des BDP.
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    Defined tags for this entry: alltag, bdp, datenschutz, datensicherheit, privatsphäre, programm, seminar

    Friday, 26. March 2010

    Abenteuer Zeitreise

    Posted by
    Stefan
    in Freizeiten at 09:27
    Das Zeltlager des Uhland-Gymnasium in Tübingen in Kooperation mit dem BDP


    Foto von der Mittelalter-Freizeit des BDP Baden-Württemberg im Jahr 2009.
    Foto von der Mittelalter-Freizeit des BDP Baden-Württemberg im Jahr 2009.
    Du bist noch nie mit einer Zeitmaschine gereist? Du denkst Zeitreisen sind unmöglich? Wir werden dich vom Gegenteil überzeugen! Komm mit uns auf eine Reise durch die Zeit!
    In der Nähe von Biberach am idyllisch gelegenen Holzweiher wartet die Zeitmaschine darauf uns mitzunehmen: Gemeinsam besuchen wir die tapferen Ritter und Burgfräuleins im geheimnisvollen Mittelalter und machen einen Abstecher in ein Indianerdorf im Wilden Westen. Und wer weiß, vielleicht bringt uns die Zeitmaschine sogar in die Zukunft…
    Natürlich bringt jede Zeit ihre Abenteuer mit sich. So werden wir die Möglichkeit haben im Mittelalter an einem großen Ritterturnier teilzunehmen oder mit Indianern Glücksbringer zu basteln. Außerdem nutzen wir die weite Wiese, den wilden Wald und den wunderbaren Weiher zum Baden, Toben, Spielen und Spaß haben. Dabei könnt ihr auch eure MitschülerInnen mal von einer anderen Seite kennen lernen.
    Zwischen den Zeitreisen erholen wir uns in unseren gemütlichen Zelten und nehmen die von uns gemeinsam gekochten Köstlichkeiten als Stärkung für neue Herausforderungen zu uns. Aber nicht nur das Kochen erledigen wir gemeinsam, sondern wir halten zusammen auch den Platz und die sanitären Anlagen in Schuss.
    Bist du bereit mit uns die Zeitmaschine zu besteigen und in spannende Welten aufzubrechen? Dann meld dich schnell an. In der Zeitmaschine ist sicher noch ein Platz für dich frei!


    Hintergründe

    Foto von der Mittelalter-Freizeit des BDP Baden-Württemberg im Jahr 2008.
    Foto von der Mittelalter-Freizeit des BDP Baden-Württemberg im Jahr 2008.
    Dieses Jahr bietet das Uhland-Gymnasium in Tübingen in Kooperation mit dem Bund Deutscher PfadfinderInnen (BDP) erstmalig ein Ferienzeltlager für UnterstufenschülerInnen an. Betreut wird die Freizeit durch OberstufenschülerInnen des Uhland-Gymnasiums, die an einer umfangreichen Ausbildung teilgenommen haben. Zusätzlich wird das Projekt von zwei erfahrenen BetreuernInnen des BDP bei der Planung und Durchführung vor Ort begleitet.
    Der BDP ist ein bunter Jugendverband, der sein Hauptaugenmerk auf Kinder- und Jugendfreizeiten gelegt hat. Dabei versucht der Verband ökologische und demokratische Aspekte ins Zentrum der Arbeit zu rücken. Kinder sollen die Möglichkeit haben die Freizeit mitzugestalten und ihre eigenen Ideen und Wünsche einzubringen. Beim Zeltlager von Uhland-Gymnasium, haben die Kinder die Möglichkeit, ihre MitschülerInnen in einem außerschulischen Umfeld besser kennenzulernen. Zudem wird die Schulgemeinschaft klassenübergreifend erlebbar. Und natürlich wollen wir viel Spaß in der Gruppe erleben.

    Weitere Informationen über den BDP gibts unter www.ak-freizeiten.de oder telefonisch unter 07123 360 65 64
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    Defined tags for this entry: abenteuer, bdp, freizeit, kooperation, schule, tübingen, uhland gymnasium, zeitreise

    Thursday, 18. February 2010

    Teamer-Spaß-Wochenende 2010 im Juni

    Posted by
    Stefan
    in BDP allgemein at 12:38
    Ein Beitrag des „Teamer-Spaß-Wochenende-Teams" Stina, Theresa, raphael

    Hallo ihr lieben TeamerInnen,

    nach der super Resonanz auf das „Teamer-Spaß-Wochenende“ letztes Jahr, haben wir für 2010 wieder ein " Teamer-Spaß-Wochenende" geplant, um mal was zusätzlich zu den Seminaren und Freizeiten zu machen, quasi mal nur um mit den anderen TeamerInnen Spaß zu haben. Entsprechend dem Ergebnis der Abstimmung im Teamer-Forum wird es dieses Jahr am ersten Juni-Wochenende in die französischen Vogesen gehen:

    Wir werden eine kleine Wandertour durch die französischen Vogesen machen, jeden Abend an einem anderen Ort unser Tarp aufschlagen und uns über offenem Feuer oder auf Kochern was leckeres zu Essen zaubern.

    Die Vogesen sind das größte, zusammenhängende Waldgebiet in Frankreich und werden zu Recht als grüne Lunge Frankreichs bezeichnet. Für uns als Wanderer bieten die Vogesen den Vorteil, dass sie nicht ganz so überlaufen sind wie Schwarzwald und Alpen. Wandern in den Vogesen findet oft auf schmalen Wegen statt.
    Wie in den Alpen gibt es in den Vogesen Hochweiden, die Chaumes, die ursprünglich vorhandenen Wälder sind im Mittelalter durch Bauern und Mönchen gerodet worden, um für das Vieh eine Sommerweide zu erhalten. Sie stehen mittlerweile unter Naturschutz und werden weiterhin durch Kühe "gepflegt".

    Wir werden zu mehreren in Autos ab Stuttgart, Kleinbettlingen oder anderen Städten und dann noch mit einem oder zwei BDP Bussle oder mit der Bahn nach Colmar fahren. In Colmar holen wir diejenige, die mit der Bahn kommen ab und fahren noch ein paar Meter aus der Stadt raus und beginnen dort unsere Tour.
    Unterwegs haben wir Gelegenheit uns die schönen Weinberge auf der französischen Rheinseite anzuschauen, kommen durch kleine malerische Dörfchen der Vogesen, erklimmen mehrere Berggipfel und können bei schönem Wetter in zwei Seen baden.

    Wir treffen uns am Donnerstag, den 03.06.10 in Colmar am Hauptbahnhof (Begrenzte Anzahl Mitfahrgelegenheiten ab Bempflingen besteht). Das Ende des Teamer-Spaß-Wochenendes wird am Sonntag, den 06.06.10 wieder in Colmar sein.

    Die bei der Tour anfallenden Kosten von 30 Euro muss jeder selber tragen (Anfahrt, Essen, ggf. Übernachtung auf Zeltplätzen.....)

    Anmeldungen direkt ans BDP-Büro über die bekannten Kontaktmöglichkeiten.
    Im Mai kommt dann die offizielle Einladung mit allen detaillierten Daten inkl. Teilnehmerliste zur Bildung von Fahrgemeinschaften.

    Das Wichtigste kurz und bündig:
    Was: Teamer-Spaß-Wochenende
    Wer: Nur TeamerInnen des BDP LV Ba-Wü
    Wo: Nix is fix durch die französischen Vogesen
    Ab wo: Start in Colmar bis zum Ziel in Colmar (Begrenzte Anzahl Mitfahrgelegenheiten ab Bempflingen besteht)
    Wann: Donnerstag, den 03.06.10 bis Sonntag, den 06.06.10
    Wie viel: Kosten 30 Euro

    Bis dann
    Euer „Teamer-Spaß-Wochenende-Team"
    Stina, Theresa, raphael
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    Wednesday, 20. January 2010

    Wir brauchen Menschen, die etwas zu verbergen haben

    Posted by
    Stefan
    in Internet, Meinung, Seminare at 12:47
    Eines der häufigsten Argumente, dass man bei Diskussionen rund um Überwachung und Datensammlung hört ist:

    Mich betrifft das nicht. Ich hab doch nichts zu verbergen.


    Ein gewaltiger Irrtum.Sicherlich, die wenigsten von uns begehen Straftaten. Aber jedeR hat etwas zu verbergen. Nichts zu verbergen heißt, dass ich alles was ich tue, alles was ich denke, öffentlich, komplett nackt, auf einem Plakat in der Fußgängerzone präsentieren könnte (und auch Jahrzehnte später noch dazu stehen kann!). Wer kann diese Frage für sich bejahen? Wer hat noch nie (!) etwas getan, dass sie/er z.B. dem eigenen Chef oder den Eltern nicht erzählen würde? Und: wer möchte in einer Gesellschaft leben, in der jedeR alles über den/die andere weiß?

    Wir können uns gar nicht vorstellen, was dies bedeuten würde. Keinerlei Privat- oder Intimsphäre mehr. Kein Rückzugsraum, in dem Dinge die wir tun, denken oder sagen – oder eben nicht – unbeobachtet, ungespeichert bleiben. Ein Szenario, gegen das „Big Brother” aus 1984 von George Orwell wie ein unschuldiges Lämmchen wirkt, der „gläserne Mensch” würde Wirklichkeit.

    Doch ist solch eine Horrorvision nicht vollkommen unwahrscheinlich? Sicherlich würde niemand auf die Idee kommen, solch eine Welt auf einen Schlag aufzuführen. Die Frage ist aber, wie weit wir noch davon entfernt sind.

    Unsere gesamten Telekommunikationsdaten werden 6 Monate gespeichert. Wen wir wann anrufen oder Emails schicken, wann wir im Internet aktiv sind. Telefonieren wir mit dem Handy wird zusätzlich die Funkzelle, also der (grobe) Standort gespeichert. Wer ein modernes Smartphone nutzt und ständig mit dem Internet verbunden ist, dem kann es passieren, dass alle 15 Minuten der Standort gespeichert wird. Somit ist nahezu lückenlos nachvollziehbar, wo sich die Person in den letzten 6 Monaten aufgehalten hat.

    Dieses Jahr beschert uns „ELENA”, den elektronischen Einkommensnachweis. Jeder Arbeitgeber muss Daten über die Beschäftigten speichern. Neben – wie der Name suggeriert - dem reinen Einkommen auch Daten über Krankheitstage/Fehltage, mögliches „Fehlverhalten”, Kündigungsgründe und auch z.B. Streiktage (auch wenn hier bereits eine Änderung angekündigt wurde). Zwar werden die Daten verschlüsselt gespeichert, doch neue Datensammlungen ergeben neue Begehrlichkeiten.

    Wenn eine Beziehung in die Brüche geht ist der eigene Beziehungsstatus in Facebook oder StudiVZ/SchülerVZ schneller aktualisiert, als alle eigenen Freunde informiert. Status-Updates machen es allen möglich, immer und überall zu verfolgen, was wir wo tun. Viele geben in Sozialen Netzwerken mehr Informationen preis, als sie ihren Nachbarn erzählen würden. Getaggte Fotos machen es einfach, Personen auf anderen Bildern zu identifizieren.

    Ein winziger Rabatt verleitet Millionen von Menschen dazu, per Payback das komplette Einkaufverhalten (und somit einen Großteil ihres Lebens) preis zu geben. Riesige Datenmengen fallen an, die mittlerweile problemlos automatisch nach Auffälligkeiten durchsucht werden können. Herr und Frau XY kaufen ein Kinderbett und Babywäsche. Noch haben sie keine Kinder (was sich problemlos aus den bisherigen Einkäufen nachvollziehen lässt), somit muss Frau XY schwanger sein. Zeit, das Paar mit Werbung für Babyartikel zu bombardieren. Aber hoffentlich gibt es kein Problem, bei dem Alkoholkonsum, den Herr XY seinen Einkäufen zu Folge an den Tag legt...

    Wer will, kann sein Leben auch völlig in die Hände Googles legen. Mit der Google Suche, Google Mail, Google Kalendar, Google Reader, Google Wave,... ...und nicht zu vergessen, mittlerweile auch mit dem Google Handy. Google sichert zu, die Daten aus den unterschiedlichen Diensten nicht zusammen zu tragen, doch selbst wenn nicht entsteht bei Nutzung aller (vieler) Google-Dienste ein komplettes Profil seiner selbst im Netz. Ein Profil, welches Strafverfolger (bei möglicherweise völlig ungerechtfertigtem Verdacht) in die Hände klatschen ließe. In den USA z.B. gibt es Menschen (bezeichnenderweise ein Pfadfinder!), die bereits seit ihrer Geburt auf der Terrorliste geführt werden.

    Wir brauchen Menschen, die etwas zu verbergen haben. Wenn weiter bedenkenlos alle persönlichen Daten an Staat und Unternehmen ausgeliefert werden, ist die Horrorvision des „gläsernen Menschen“ nicht mehr fern.
    Für mich ist der Einsatz gegen Datensammlung und Überwachung ein Thema, das zum BDP „passt” und bei dem sich der BDP - und BDPlerInnen viel mehr engagieren sollten!


    Unter dem Titel „Bald wissen wir alles über dich” - Datenschutz im Alltag bietet der BDP Baden-Württemberg vom 29.-31. Januar ein Seminar zum Thema Datenschutz und Sicherheit an. Ein Wochenende werden Informationen über Datensammlung, Datenschutz und Überwachung angeboten sowie konkrete Informationen, wie man die eigenen Daten schützen kann.
    Mehr Infos findet ihr auf der Seminarseite jugendseminare.org
    Es sind noch Anmeldungen möglich.

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    Thursday, 27. August 2009

    Glühbirnen und Dunkelköpfe

    Posted by
    Raphael Wolfer
    in Meinung at 11:00
    Mein erster Newseintrag. Schon vor einiger Zeit verfasst aber nicht online gestellt...

    Aus aktuellem Anlass: Hier gehts ums Glühbirnen Verbot!
    Am 1. September 2009 tritt in der EU das Verbot zum Verkauf von herkömmlichen Glühbirnen in Kraft.

    (Es betrifft vorerst 100W Glühbirnen, in mehreren Stufen werden bis im Jahr 2012 alle verboten sein.)

    Ich bekomme schon wieder einen zu viel wenn ich Nachrichten höre. Wollen die doch tatsächlich Glühbirnen verbieten?!

    Sinn und Zweck den die Politiker damit verfolgen erschließt sich mir nicht. Ist es wieder eine populistische Aktion, Bauernfängerei, wie so oft in der Politik zu beobachten oder glauben die Politiker tatsächlich an den Dummfug? ( Nein das Volk glaubt: Wow endlich tun die mal was für die Umwelt! Das Licht aber nur im einstelligen Prozentbereich des gesamten Stromverbrauchs liegt sagt aber keiner...)


    Soll ich jetzt etwa für den Keller eine "Energiesparlampe" kaufen? Ich bin normal keine 5 Minuten im Keller. In der Zeit in der ich da bin will ich aber schlagartig viel Licht! Das Licht einer 100W Birne z.B.. Keine Einschaltverzögerung kein Warmlaufen. Das ist der pragmatische Ansatz der mich KOTZEN lässt.

    Schauen wir auf den Umweltaspekt sieht es nicht besser aus. Zum einen enthält eine "Spar-"Lampe Quecksilber und muss am Ende ihrer Lebensdauer in den Sondermüll!! Das wissen/bzw. wollen die wenigsten Wissen. Die aller meisten Sparlampen wandern in den Hausmüll! Aber nicht nur das Lebensende der Leuchten ist nicht so unschädlich. Die Herstellung ist deutlich komplizierter und (Energie)aufwändiger wie die einer Glühbirne. Da wäre das Beschichten der Glasröhren mit einer Phosphormischung dann das füllen mit Gas und dazu noch die Elektronik die in den kompakten Gehäusen untergebracht werden müssen... Unter welchen sozialen und ökologischen Bedingungen derartige Fernost Waren hergestellt werden kann sich jeder denken?

    Zum Schluss ist da noch die Preisleistung. Eine Glühbirne ist einfach sensationell günstig für derartige Anwendungen. Im Keller hält der Glühdraht vermutlich sogar länger als es dauert bis die Kontakte korrodiert sind ;-). Bei Energiesparlampen liegt der Preis um ein Vielfaches höher. Dadurch dass sie oft Zünden müssen und nur sehr kurz betrieben werden ist die Lebensdauer sicher nur ein Bruchteil der Traumwerte die von den Herstellern angegeben werden...
    Einzige halbwegs praktikable und bezahlbare Lösung sind Halogenlampen. Diese sind auch sofort hell und etwas effizienter als herkömmliche Glühlampen. Preislich können sie bisher aber auch nur schlecht konkurrieren. Zudem sollten Halogenlampen (Prinzip bedingt) auch nicht kurz betrieben werden da sie in der Anfangszeit beim aufheizen des Glaskörpers die meiste Lebensdauer einbüßen. 12V Halogen sind durch ihren dickeren Glühdraht langlebiger als 230V Lampen allerdings ist hier wieder ein teurer Trafo notwendig...

    Mein Fazit:
    Jetzt wäre es an der Zeit sich mit Birnen für die nächsten Jahre ein zu decken...
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    Friday, 3. July 2009

    Welche Pflanze schmeckt denn da?

    Posted by
    Richard
    in Seminare at 14:23

    Am Wochenende fand zum ersten Mal das "Welche Pflanze schmeckt denn da" - Seminar im Häusle in Rottenburg statt. Im Laufe des viel zu kurzen Wochenendes - :) - habe ich mal wieder einiges gelernt und dabei eine Menge Spaß gehabt.
     Nachdem wir am Freitag mit einem zum Seminar passenden Abendessen begrüßt wurden, haben wir uns darüber unterhalten, mit welchen Klassifikationen Pflanzen sortiert und bestimmt werden können, wo man überall sammeln darf (z.B. wegen dem Fuchsbandwurm, Abgasen oder Dünger), wann für welche Pflanze die richtige Zeit ist, welchen Teil davon man essen kann oder auch welche Inhaltsstoffe wie wirken. Am Samstagmorgen hat uns die Angst vor dem Regen zunächst im Häuslein festgehalten, nach einer Runde Bestimmungstheorie sind wir aber dennoch losgewandert zu einer Exkursion in die nähere Umgebung. Es war eindrucksvoll, einmal mit derartigen Augen durch die Natur zu marschieren und wir sind fleißig alle 2 Meter stehen geblieben, haben die Vielfalt bewundert und ganz viel gesammelt. Weit gekommen sind wir nicht, aber mir war noch nie so bewusst, wie viel unterschiedlichste Pflanzen man auf engem Raum findet und was sich zu jeder davon so alles erzählen lässt. Außerdem haben wir unterwegs noch gepicknickt und auch Heidelbeeren und wilde Erdbeeren gegessen und gesammelt.
     Zurück am Häusle durften wir dann unsere mitgebrachten Schätze zu Tee, Salat, Spinat oder Kräutercrèpechips verarbeiten. Und aus den Beeren entstand, zusammen mit ein paar Kirschen, eine erstklassige rote Grütze. Bei mir wird es wohl in Zukunft öfter Spinat aus Brennessel - oder Gierschblättern geben, ebenso wie in Pfannkuchenteig getauchte und anschließend frittierte Holunderblüten, Brennesseln, oder Bärenklau.
     Abends haben sich einige von uns die Zeit genommen etwas zu basteln und ich z.B. habe aus Kartoffeln, Bohnen und Kichererbsen eine Kette gefertigt. Und anschließend gleich noch zwei Ohrringe aus Rinde, Draht und Holzperlen. Wer wollte hätte sich in der Zeit auch etwas Kräuteröl ansetzen dürfen.
     Am nächsten Morgen ging es entsprechend weiter. Wir durften unsere neuen Fähigkeiten weiter vertiefen und haben uns in Gruppen auf die Suche nach den Zutaten unseres Mittagessens gemacht. Ich hab ein paar Walderdbeeren gepflückt und eine Tasche voll Giersch gesammelt. Beides wurde anschließend zu einer Pfannkuchenfüllung verarbeitet.
     Was ich natürlich nicht vergessen darf zu erwähnen, sind die Wahrnehmungs-, Naturerfahrungs- und sonstigen Spiele die wir zwischendurch gemacht haben. Und die zwei Gitarren die da waren und auch benutzt wurden. So war das Ganze alles in allem mal wieder ein absolut spannendes, lustiges und empfehlenswertes Seminar, das hoffentlich nächstes Jahr wieder stattfindet.

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    Friday, 3. April 2009

    50 Millionen für das NATO-Händeschütteln

    Posted by
    Andreas
    in Meinung at 15:58

    Heute geht er los, der Nato-Gipfel im Badischen und Umfeld.


    Es wurde schon oft berichtet: Allein der Polizeieinsatz für den Gipfel soll das Land Baden-Württemberg rund 50 Millionen Euro kosten. Das ist mal ne Quote.. Wenn man das aufs Jahr hochrechnet, kostete der Schutz von so ein paar Hanseln 6 Milliarden Euro. Auch wenn das in Zeiten der globalen Finanzkrise Peanuts sind, ist das eine Menge Geld! Muss das Verteidigungsbündnis NATO das Geldauf diese Weise verpulvern (!)?


    50 Millionen Euro - davon könnte man z.B. rund 100 Pädagogen mehr als 10 Jahre lang Vollzeit bezahlen. Auch wenn das ein anderer Haushaltstopf ist - im Bildungsreferentenprogramm, einem Teil des Landesjugendplans werden in ganz Baden-Württemberg 38 solche Stellen zu 70% bezuschusst. Seit Jahren haben einige Jugendverbände Anspruch auf insgesamt fünf weitere geförderte Stellen - diese gibt es aber nicht, da das Land BaWü kein Geld hat.Aus diesem Grund werden auch die zuschüsse seit vielen Jahren nicht oder nur geringfügigst angehoben.


    Mit den 50 Millionen Euro könnte man also diese 5 Stellen für mehr als 200 Jahre finanzieren.


    Vorschlag für den nächsten NATO-Gipfel: Nutzt doch einen der vielen Flugzeugträger im Mittelmeer, vom Horn von Afrika oder sonstwo - da seid ihr vor Demonstranten sicher - und das dort eingesparte Geld geht an die Jugendverbände oder an eine andere sinnvolle Stelle im Bildungshaushalt.

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    Thursday, 19. February 2009

    Kaffeetrinkend das ökologische Gleichgewicht schützen

    Posted by
    Christian
    in Meinung at 09:18

    Engagement für den Schutz von bedrohten Wäldern in Afrika und der Genuss eines dampfenden Kaffees muss sich nicht länger ausschließen. Denn der Anbau der edlen Bohne erfolgt nicht zwangsweise in Monokulturen mit ihren falten Folgen für die Umwelt. Ein einfallsreicher Kaffeehändler aus Freiburg hat einen Weg gefunden, armen Bauern in Äthiopien zu helfen, die Natur zu schützen und mit dem Vertrieb des dort heimischen Wildkaffees Geld zu verdienen.



    Den Kaffeesammlern in Bonga brachte ihre rote Bohne im Jahr 2007 rund 60 Prozent mehr als den Weltmarktpreis und im vergangenen Jahr das Doppelte. Von Anfang an, sagt Florian Hammerstein, sei es ihm nicht allein um das Geschäft mit der Mischung aus Genuss und reinem Gewissen gegangen. »Ich wollte den Kleinbauern einen Weg in die positiven Dimensionen der Globalisierung ebnen«, sagt er, »damit sie deren negativen Wirkungen nicht mehr mittellos ausgeliefert sind.«


    DIE ZEIT: Der edle Wilde



    In dem Artikel wird der Versuch dargelegt, die Kleinbauern als Vertragspartner basisdemokratisch zu organisieren und durch besondere Auflagen sanft zur Pflege ihrer traditionellen sowie nachhaltigen Anbaumethoden zu verpflichten. Die Autorin schließt dazu sympatisch realistisch: "Die Naturschützer werden nur darauf achten müssen, dass der Erfolg nicht paradoxerweise neuen Raubbau begründet."

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    Sunday, 15. February 2009

    Export von Umweltbewusstsein?

    Posted by
    Christian
    in Meinung at 22:54

    Können wir mit dem Angebot von umweltschonenden Waren in der Dritten Welt effizient den Umweltschutz fördern? DIE ZEIT berichtete Anfang Januar von einer Initiative eines deutschen Glühbirnenherstellers, der in Zentralafrika mit seinen Solarlampen eine Alternative gegen die dort gängigen Benzinlaternen etablieren wollte. Doch obwohl das Angebot für beide Seiten rentabel sein sollte, ist das Projekt zum Scheitern verurteilt.



    Tausende kleine Monde glitzern nachts auf dem Victoriasee. Auf
    kleinen Flößen schaukeln Petroleumleuchten über das schwarze Wasser, um
    Fische anzuziehen. Seit Jahrzehnten locken Männer wie Pottas Aboy auf
    diese Art den Fang in ihre Netze. Nun hat bei Aboy der Fortschritt
    Einzug gehalten.


    Der Fischer aus dem Dorf Mbita hat seit ein paar Wochen eine neue
    Lampe. Ihre Glühbirne ist groß und spendet das typische kühle Licht von
    Energiesparlampen, ein Kabel verbindet sie mit einer kleinen Akkubox.
    Das sei nicht nur billiger, sondern auch zuverlässiger und
    umweltfreundlicher als die bisherigen Benzinlampen, sagt der Fischer.
    Dafür, dass er seine neue Lampe vorführt, wird Pottas Aboy von Osram
    bezahlt. Denn der deutsche Glühbirnenhersteller möchte elektrisches
    Licht in Gegenden bringen, in denen es kein Stromnetz gibt [...]


    DIE ZEIT: Kein Licht für Afrika




    Der Artikel bietet einen Einblick in den Facettenreichtum der Bedingungen, die über den Erfolg einer vermeintlich guten Sache entscheiden. Zum Retten der Umwelt braucht es mehr als Umweltbewusstsein in Deutschland, Unternehmergeist in deutschen Unternehmerköpfen, sondern auch interkulturelle Kompetenz, Empathie und Akzeptanz

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    aktuelle Standpunkte zur Energiepolitik

    Posted by
    Christian
    in Meinung at 22:21

    Die Bundeszentrale für Politische Bildung hat soeben aktuelle Standpunkte zur Energiepolitik veröffentlicht.


    In den Rubriken "Dezentralisierung der Stromversorgung", "Emissionshandel", "Strommarkt", "Kohle", "Erneuerbare Energien" und "Atomenergie" tauschen Leute vom Fach ihre Meinung zum Thema Energiepolitik aus. Spannend für alle, die interessiert an ungewohnten Sichtweisen sind, ihr Halbwissen aktualisieren wollen oder gerne schmunzeln...


    so beispielsweise Dr. Johannes Teyssen über die negativen Auswirkungen des Atomausstiegs:



    2007
    hat die Nutzung der Kernenergie weltweit 2,4 Mrd. Tonnen CO2 vermieden,
    bei einem gesamten CO2-Ausstoß der Stromerzeugung von 8 Mrd. Selbst bei
    Betrachtung des kompletten Lebenszyklus, liegen die
    Treibhausgasemissionen bei Kernenergie zwischen 5 bis 33 Gramm
    CO2-Äquivalent je Kilowattstunde; fossile Energieträger weisen hier
    Werte von 399 bis 1.231 Gramm auf. Die Kernenergie trägt also erheblich
    zu einer klimaverträglichen Stromversorgung bei. Sie ist zwar nicht
    "der" Klimaretter, sie ist aber mittelfristig Teil der Lösung und nicht
    des Problems. Nur ein breiter Energiemix sichert eine nachhaltige
    Versorgung, d.h. eine Kombination CO2-freier Energien wie Kernenergie,
    Wasser, Wind und Biomasse mit den übrigen fossilen Energien.
    Greenpeacemitgründer Dr. Patrick Moore bringt es auf den Punkt: "Ich
    habe erkannt, dass die Kernenergie gemeinsam mit einer verstärkten
    Konzentration auf Erneuerbare Energien unverzichtbar ist, wenn es darum
    geht, in Zukunft eine umweltverträgliche Stromerzeugung [...] bereit zu
    stellen." [...]



    http://www.bpb.de/themen/DXYANU

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    Friday, 12. December 2008

    Was ist eigentlich... ...die BDV?

    Posted by
    Stefan
    in Was ist eigentlich... at 11:59
    Im letzten Beitrag steht ja eine Resolution des BDP, die auf der letzten Bundesdelegiertenversammlung beschlossen wurde. Da liegt es doch nah, mal zu erklären, was die BDV eigentlich ist.

    Die Bundesdelegiertenversammlung (abgekürzt BDV) BDP-Bundesverbandes ist das höchste Organ des Bundesverbandes, ihre Entscheidungen sind damit für alle anderen Organe des Bundesverbandes (z.B. Vorstand oder Fachausschüsse) bindend.
    Man kann die BDV ein bisschen mit einer Mitgliederversammlung eines Vereins (z.B. unseres Landesverbandes) zu vergleichen. Die Mitglieder des BDP Bundesverbandes sind die Landesverbände und die sogenannten freien Untergliederungen (dauerhaft aktive Projekte, die sich dem BDP verbunden fühlen und überregional arbeiten und daher keinem Landesverband zuzuordnen sind).
    Jedes Mitglied entsendet Delegierte, je nach Größe des Landesverbandes zwischen einem und sechs Delegierten. Baden-Württemberg hat zur Zeit vier Delegierte.

    Unsere Delegierten werden alle 2 Jahre auf der Mitgliederversammlung gewählt. Sie vertreten dann in Abstimmung mit dem Büro und dem gewählten Vorstand den LV BaWü auf der BDV. Die Delegierten zur Zeit sind Raphael Wolfer, Steffi Mätthäi, Nicki Vallon und Stefan Pfeil.

    Die BDV wählt den Vorstand des Bundesverbandes, beschließt u.a. Satzungsänderungen, Jahres- und Schwerpunktthemen, nimmt Tätigkeitsberichte entgegen und verabschiedet Resolutionen, wie in der bereits erwähnten Resolution gegen die Ausweitung von Bundeswehreinsätzen im Innern.

    Alle Fragen beantwortet? Wenn nicht, stellt eure Fragen in den Kommentaren!
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    BDP beschließt Resolution gegen Ausweitung von Bundeswehreinsätzen im Innern

    Posted by
    Stefan
    in Positionen at 10:33
    Auf der Bundesdelegiertenversammlung (BDV) des BDP in Heidelberg am vergangenen Wochenende wurde unter anderem auch eine Resolution gegen die geplante Ausweitung von Bundeswehreinsätzen im Innern beschlossen, die wir hier auch wiedergeben wollen:

    Bis hier und keinen Schritt weiter! Finger weg von der Ausweitung des Bundeswehreinsatzes im Innern!

    Die wichtigsten Entscheidungen sind in offiziellen Erklärungen oft dann doch nur eine Randbemerkung wert. So auch, als die VertreterInnen der Großen Koalition nach dem so genannten Koalitionsausschusstreffen Anfang Oktober über die gemeinsamen Vereinbarungen berichteten: "Wir haben einen Weg gefunden in der Koalition, dass der Einsatz der Bundeswehr im Inneren unter ganz bestimmten begrenzten Möglichkeiten gestaltet werden kann. [...] Es wird eine Änderung des Grundgesetzes geben."1 Alles aber nicht so schlimm, es ginge nur um Extremfälle wie Katastrophen und extreme Terroranschläge: "Wir reden nur über Nothilfe."2 Und weiter mit dem nächsten Thema.

    Aber wir BDPlerInnen haben aufgehorcht. Alles nicht so schlimm? Viele von uns haben noch mal genau nachgelesen und schnell gemerkt, dass das so nicht ganz stimmt. In Wirklichkeit will die Große Koalition beschließen, dass die Bundeswehr die Polizei bei Einsätzen im Innern unterstützt, und zwar nicht nur bei Katastrophen, sondern bei bevorstehenden (!) „Terror”angriffen. Und die PolitikerInnen werden noch konkreter: Die Bundeswehr soll auch Bahnhöfe stürmen oder bei Großereignissen Aufklärungsflüge mit Militärjets machen können. Und ganz offen wurde auch ausgesprochen, dass Einsätze der Bundeswehr wie beim G8-Gipfel in Heiligendamm „legalisiert” werden sollen.

    Für uns ist hier Ende der Fahnenstange! Wir lassen uns nicht einreden, dass es bei diesem Vorhaben um den „internationalen Terrorismus“ geht, dass alles nur zu unserer Sicherheit ist und überhaupt nur halb so wild. Viele von uns haben vor Ort gegen die G8 und den Gipfel in Heiligendamm demonstriert und dabei erlebt, was es bedeutet, wenn die Bundeswehr im Innern eingesetzt wird. Wenn ein Militärjet ein Camp friedlicher DemonstrantInnen im Tiefflug überwacht, ist das alles andere als der Kampf gegen den internationalen Terrorismus – hier geht es um Kontrolle, Einschüchterung, Macht.

    Uns graust davor, dass im Vorfeld von ungeliebten Großdemonstrationen „terroristische” Gefährdungsszenarien durch den Staat konstruiert werden, um einen Bundeswehreinsatz zu legitimieren (wie im Vorfeld des G8-Gipfels auch geschehen). Uns graust vor der Vorstellung, dass wir bei Demonstrationen schwer bewaffneten SoldatInnen gegenüberstehen, die für diese Situation alles andere als ausgebildet sind. Uns graust davor, dass politische Aktionen kurzerhand als Terrorakt deklariert werden und die Beteiligten damit um ihr Leben fürchten müssen.

    Für uns ist der Vorstoß für eine Ausweitung des Bundeswehreinsatzes im Innern eine weitere Eskalationsstufe in einem Prozess zunehmender Repression gegen politisch Aktive. Es ist der verzweifelte Versuch eines repressiven Staates, politische Bewegungen, die den Status Quo in Frage stellen, im Keim zu ersticken. Und es ist damit letztlich ein Angriff auf Mitbestimmungsmöglichkeiten der Menschen in Deutschland. Nach allen Überwachungs- und ausgeweiteten Polizei-, BKA- und sonstigen Repressionsgesetzen ist spätestens mit diesem Schritt das Maß voll! Der Bund Deutscher PfadfinderInnen wird sich allen Bemühungen, diese Ideen in Gesetze umzuformulieren, entschieden entgegen stellen.

    Die Bundesdelegiertenversammlung des BDP fordert daher ein sofortiges Ende der Bemühungen, die Einsatzmöglichkeiten der Bundeswehr im Innern auszuweiten. Und wir fordern alle BDPlerInnen auf, sich an Protesten gegen solche Bemühungen zu beteiligen.



    1 CDU-Fraktionsvorsitzender Volker Kauder am 5.10.08 http://www.sueddeutsche.de/politik/957/312868/text/
    2 SPD-Fraktionsvorsitzender Peter Struck am 5.10.08



    Einstimmig beschlossen auf der Bundesdelegiertenversammlung des BDP am 07.12.2008 in Heidelberg
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    Tuesday, 9. December 2008

    Freizeiten 2009 online!

    Posted by
    Stefan
    in Freizeiten at 16:55
    Nachdem die Freizeiten ja schon einige Tage als PDF downloadbar waren, sind sie nun auch direkt auf der Webseite abrufbar. Die große Verschickungsaktion für die gedruckten Programme läuft auch schon... ;-)

    Viel Spaß beim Stöbern und Freizeiten-finden!
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    Murphys Law und die Freizeiten-Webseite

    Posted by
    Stefan
    in Freizeiten at 13:24
    Ich hatte ja hier schon erwähnt, dass ich noch erklären will, warum die Freizeiten (trotz anderslautender Versprechungen im Jahresbericht) immer noch im alten Design ins Netz gestellt wurden.

    Der Titel deutet es schon an, manchmal geht einfach alles schief - Murphys Law eben. Ursprünglich wollten wir bereits bei den Freizeiten 2007 der Webseite eine Frischzellenkur verpassen. Dies scheiterte, da sich niemand fand, der das ganze ehrenamtlich stemmen konnte. Im Herbst 2007 bot sich dann jemand an, der schon mehrere Webseiten erstellt und vor allem designt hatte und bot an, der AK-Freizeiten-Seite kurzfristig ein neues Gesicht zu verschaffen und ein Content-Management-System (CMS, ein System mit dem man den Inhalt von Webseiten Word-ähnlich und ohne Kenntnisse in z.B. HTML ändern kann) einzurichten. Leider klappte es dann für die Freizeiten 2008 doch aus zeitlichen Gründen noch nicht, so dass die Freizeiten nochmals in das alte System eingefügt wurden.
    Wir waren dann zuversichtlich, dass sich für 2009 etwas tun würde- und auch tun musste, denn machen wir uns nichts vor, das Design der Freizeiten-Webseite ist mittlerweile mehr als überholt (ich darf das sagen, ich hab es verbrochen... ;-)). Außerdem war ein Jahr ja nun wirklich mehr als genug Zeit dafür.

    Vielleicht, war es zuviel Zeit... Der Sommer ging vorbei, die Teamerbörse rückte näher... und es tat sich trotz mehrfachem Nachhakens nicht viel. Rückblickend hätte man vielleicht damals schon reagieren sollen - aber im Nachhinein ist so etwas immer einfacher zu sagen und wir hofften immer noch auf ein neues, professionelles Design.
    Mittlerweile ist klar, dass es wieder nichts werden wird. Also wurden - als Sofortmaßnahme - die Freizeiten abermals ins alte System eingegeben, damit sie wenigstens abrufbar sind. Gleichzeitig wurde aber beschlossen, die Einrichtung des CMS und die Erstellung eines Designs in professionelle Hände zu geben. Noch vor Weihnachten gibt es ein Planungs- und Abstimmungstreffen mit dem Fachmann, der die Seite erstellen wird.

    Daher sind wir jetzt guter Dinge, dass sich in absehbarer Zeit etwas tun wird und ihr in einigen Wochen tatsächlich eine brandneue Freizeiten-Seite sehen werdet. Wir sind auf jeden Fall gespannt. ;-)
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    Viele Bilder - viel zu wenig Bilder!

    Posted by
    Stefan
    in Internet at 08:04
    Ich habe in den letzten Tagen an der Freizeiten-Webseite gearbeitet, mittlerweile sind die Jugendfreizeiten im Netz, die Kinderfreizeiten folgen bald.
    Leider sind die Freizeiten noch im alten Layout, das ist eine Sache, zu der ich später noch in einem separaten Eintrag schreiben werde.
    Jetzt geht es um eine Sache, die auch schon die letzten Jahre schwierig war: Bilder für die Freizeiten. Wer ins Bilderarchiv schaut, sieht 153 Galerien - eigentlich eine ganze Menge. Und doch, viel zu wenig Bilder. Schaut man mal nach, aus welchem Jahr die letzten Bilder von "Dauerbrenner"-Freizeiten stammen, sieht es teilweise recht düster aus. Beispiele?
    Korsika Trekking: letzte Bilder aus dem Jahr 2003
    Norwegen: letzte Bilder aus dem Jahr 2002

    Beide Freizeiten gab es (fast) jedes Jahr, Bilder müssten eigentlich genug vorhanden sein. Leider finden nicht viele den Weg ins Büro. Für die Webseite sitzt dann jemand da und versucht, passende Bilder zu finden, wann immer möglich natürlich aus Freizeiten der vorherigen Jahre. Sind die einzigen Bilder dann so alt, tut es fast schon weh, wenn man die Bilderqualität angeht... ;-)

    Beweis gefällig?

    Man sieht einfach, dass das Einscannen des Bildes schon eine ganze Weile her ist... ;-)

    Für die Webseite sind die Anforderungen auch geringer als an Bilder fürs gedruckte Programm, Bilder die sich fürs Drucken nicht eignen, sehen am Bildschirm oft noch gut aus. Und schließlich sind es die Bilder, die Leben in die Webseite bringen - sonst würde sich das vermutlich keiner antun... ;-)

    Wenn ihr also noch Bilder von eurer letzten Freizeit aus den letzten 2-3 Jahren zu Hause rumliegen habt und sich aus dieser Zeit entweder keine Galerie auf der Freizeiten-Seite findet - oder ihr meint dass die Bilder dem Land nicht gerecht werden ;-) - dann bringt doch eine Auswahl von Bildern (möglichst nicht mehr als 50) mit, wenn ihr das nächste Mal in Bempflingen seid. Wenn nicht, oder es schneller gehen soll, könnt ihr euch auch per Mail an webmaster@ak-freizeiten.de wenden, dann schauen wir gemeinsam nach einer Lösung.
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